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In letzter Zeit habe ich wirklich das Gefühl, ganz in der Gesellschaft drin zu sein, die mich umgibt. Liegt das nur daran, dass meine beste Freundin krank ist? Vielleicht ... Täglich - seit zwei Tagen - rede ich insgesamt mit viel mehr Menschen als sonst. Es scheint, als gäbe es um meine Person herum plötzlich viele kleine Lichter, die zusammen wunderschön leuchten und jedes ist anders und aufregend. Vorher gab es mehr oder weniger nur ein Licht, das so hell strahlte, dass ich dachte, mir genügt dieses eine. Tut es auch, aber manchmal sieht man erst die Schönheit der Sterne, wenn der Mond weg ist.
Ich spüre allmählich, wie meine gute Laune ... hm, happiness is fading, würde man englisch sagen. (Manchmal will ich etwas ausdrücken, und es fällt mir in englisch ein, obwohl ich gerade deutsch schreibe. Das gefällt mir.) Doch ich werde das einfach ignorieren. Ich meine, hey, es geht mir gut und das Leben fließt und nimmt mich mit. Dafür muss man sich nicht anstrengen. Und diese Methode ist die beste, die ich kenne. Und wenn man ein Problem hat, kommt man früher oder später selbst auf die Lösung.
Übrigens: Das Geheimnis funktioniert tadellos! Zwar sind noch keine Wunder geschehen, doch ich erlaube mir nicht, zu zweifeln.

29.11.07 19:30


Ein Treffen

Ich habe es als Treffen bezeichnet. Was ist es jetzt? Das weiß ich nicht. Nein, ich habe keine Ahnung, und momentan will ich es auch gar nicht wissen. Ich glaube, ich bin nicht ganz klar im Kopf - beruhige mich erst wieder.
Dieser Tag war zweifellos sehr interessant. Obwohl er voll von Worten war. Worte und Blicke, Augen, Gesichter und ein bisschen Farbe. Doppelstunde Bildnerische Erziehung. Ein Café und zwei Gesichter - das sind meine hauptsächlichen Erinnerungen an diesen Tag, wobei das Café die Schule deutlich (!) überlagert, wirklich deutlich. Und ich werde einfach warten, wie sich diese Sache weiterentwickelt, denn noch bin ich noch nicht ganz sicher diesbezüglich. Wir kennen einander einfach noch nicht gut genug. Noch sind wir verschieden. Ich glaube aber, mit der Zeit werden wir lernen, uns auf den anderen einzustellen. Hm, wie geht es dann wohl weiter? Noch liegt alles im Dunkeln.
Vor Weihnachten gibt es bestimmt ein wenig mehr Klarheit. Schließlich ist Weihnachten angeblich das Fest der Liebe.
26.11.07 20:12


World of Dungeons

Wegen einer Freundin habe ich mich wieder bei einem Online-Browserspiel angemeldet, bei dem ich schon zweimal vorher kurz Mitglied war. Inhaltlich ist es nichts Besonderes, es gibt verschiedene Dungeons, die man zu festgesetzten Zeiten besuchen kann, die Helden agieren dort automatisch nach deinen Einstellungen und man kann auch in Gruppen zusammen kämpfen (sollte man sogar unbedingt). Deshalb braucht es nicht viel Zeit und man kann es so nebenher spielen.

Und für dieses Spiel werbe ich hier, denn damit bekommt man Ruhm für seinen Charakter. *harhar*

 

22.11.07 18:44


Das Geheimnis

The Secret - lese gerade das Buch. Und kann es jedem weiterempfehlen. Wer es liest, lernt, sein Leben in den Griff zu kriegen und alles zu bekommen, was er will: Gesundheit, Karriere, eine glückliche Beziehung und sogar Geld! Alles, was wir Menschen tun müssen, ist: darum bitten, daran glauben und empfangen. Das Universum reagiert auf unsere Gedanken durch das Gesetz der Anziehung und setzt das für uns um, was wir denken. Deshalb passiert einem Schlechtes, wenn man schlecht gelaunt ist, deshalb hat man anhaltende Glückssträhnen. In diesem Buch steht geschrieben, wie man glücklich werden kann. Der Kern ist ähnlich dem des Dalai Lama, doch viel alltäglicher, viel einfacher und besser zu verstehen. Umsetzen kann man es - überall, jederzeit! Es bedarf vielleicht einiger Übung, bis man es wirklich richtig macht (das Glauben zum Beispiel ist mir noch schwergefallen), aber ...!
Ich nehme gerade an einem Gewinnspiel teil. Ich werde mir die Preise, die ich gewinnen möchte, ausschneiden und dorthin hängen, wo ich sie oft sehe. Dann denke ich daran und das Universum reagiert auf meine Gedanken, indem es sie zu mir kommen lässt.
15.11.07 18:43


Nur ein Treffen

Gestern traf ich mich mit ein paar Leuten, von denen ich zwei aus dem Internet kannte, uns verband derselbe Wohnort und die Vorliebe für Mangas, Animes und japanische Musik. Wir waren zusammen zu Mittag essen, schauten uns dann eine interessante Ausstellung an und gingen dann noch in ein Café, um zu plaudern.
Diese Leute, die ich noch nie gesehen habe, kenne ich jetzt mehr oder weniger ganz gut. Und ich mag sie. Diese Gruppe hat es geschafft, sich nicht wirklich in irgendwelche Einzelgruppen aufzuteilen, die dann für sich hocken (wie zB in der Schule). Nein, ich habe das Gefühl, jeder kennt und jeden und jeder hat jeden gern. Wer kann sich dieses Gefühl vorstellen? Wahrscheinlich war es nicht ganz so, aber lassen wir uns den Traum. Natürlich habe ich mit manchen Leuten mehr gesprochen als mit anderen, einige näher kennen gelernt, während der Kontakt sich bei anderen nur auf ein liebes Lächeln und ein Foto beschränkt hat. Aber beim Verabschieden gab es keine Unterschiede, jeder wurde geknuddelt. ^^ Das finde ich bemerkenswert. Braucht auch keiner fragen, ob es mir gefallen hat. *g*
Hoffentlich werden wir uns alle mal wiedersehen zu noch einem Treffen, das genauso verrückt wird wie das gestrige. Und mögen die peinlichen Fotos nie an die Öffentlichkeit gelangen...
3.11.07 14:23


Glück beruht allein auf dem Entschluss, glücklich zu sein.

Stimmt. Wann immer man sich sagt, jetzt bin ich glücklich, egal, ob als Feststellung oder als Befehl, dann ist man es auch! Bewusst lügen tut man da einfach nicht, nicht bei so etwas. Ja, ich bin glücklich! Mir geht es gut! Denn es sind Herbstferien. ^^
Gestern habe ich sogar bei meiner Email-RPG-Geschichte weitergeschrieben und das Kapitel gerade abgeschickt. Wie schön es ist, einen Betaleser speziell für diese eine Geschichte zu haben, der mich motiviert, kritisiert und inspiriert. Vielleicht schreiben wir bald sogar zusammen eine Story. *froi*
Außerdem beschäftige ich mich mit Schamanismus. Das Schamanentum, bei dem man schon wie von selbst in eine andere, eine intensivere aber ruhigere Wirklichkeit abrutscht, kaum dass man ein paar Sätze in einem diesbezüglichen Buch liest oder sich mit jemand anderem darüber unterhält. Vielleicht hatte ich gestern Nach meine erste schamanische Reise, im Traum. Beim Einschlafen Trommelmusik, das muss den Ausschlag gegeben haben. Jetzt erinnere ich mich hauptsächlich - an etwas. Ich weiß, es war etwas, aber ich weiß nicht, was genau war. Alles, was bleibt, sind wenige und kaum erkennbare Bilder, vage Ahnungen und Vermutungen, an die man sich nicht glauben traut. Zeichen, klare Zeichen, fehlen. Warten wir und trinken wir gemütlich Tee, denn wir haben alle Zeit der Welt, und werden doch nie alles wissen, was es zu wissen gibt.
Ich möchte lernen, mit der Trommel umzugehen.

28.10.07 12:05


Schönheit des Augenblicks

Wie schön, dachte ich heute, dass ich so viele Freunde habe. Denn es gab Zeiten, da hatte ich teilweise nur eine einzige, auf jeden Fall viel weniger als jetzt. Das freut mich sehr. Es tut gut, zu sehen, wie die Gesichter aufleuchten, wenn sie mich erkennen, oder wie nett sie blicken, wenn sie mit mir reden. Solche Gesichter sind einfach nett zu mir ... klar gibt es auch Internet-Bekanntschaften, doch Avatare sind kein Ersatz für diese realen Gesichter. Obwohl ich jemanden verloren habe, bin ich mehr oder weniger glücklich. (Heute gabs neue Mangas im Buchladen! XD)
Außerdem gibt es einen Jemand in der Schule, der wirklich 'cool' aussieht. Einen Jemand, für den es sich lohnt, vor Schulbeginn um 8 so lange wies geht immer wieder an seiner Klasse vorbeizugehen, hineinzuspähen, zu schauen, was er gerade tut, wie er sitzt und sich bewegt. Ich beobachte gerne Leute. Und es reicht mir vollkommen, wenn ich den Gedanken verdränge, wie es wäre, ihn zum Freund zu haben. Denn das werde ich niemals. Nächstes Jahr hat er seine Matura und ist er weg. Ein Jahr zum Beobachten und Anschauen. Vorgestern wäre er aus der Toilette heraus fast in mich hineingerannt. Er sieht nicht besonders aus, aber ich mag seinen Stil.
Glücklich!
19.10.07 19:14


Altes und Neues

Manchmal muss das Schicksal mir mehr als deutlich vor Augen halten, dass ich im Grunde ein Außenseiter bin, damit ich es auch wieder weiß. Heute war meine beste Freundin nicht in der Schule - und schon wird alles grau, scheint sich umzustülpen, fröhliche Welt gegen faden Alltag. Und schon sehe ich meine eigene Einsamkeit vor Augen. Nur weil EIN MENSCH fehlt! Ist das wirklich normal? Ich denke nicht.
Doch dieser (Schul)tag hatte auch etwas Gutes und neue Erfahrungen für mich parat. Natürlich handelte ich, praktisch veranlagt, und hielt mich im Turnunterricht (wo Schüler untereinander immer am meisten kommunizieren - entweder man bleibt abseits oder man schließt sich an) an andere. Zuerst an meine weiteren Freunde, doch dann mehr an die zwei Neuen, die Anfang des Jahres von der fünften in die fünfte Klasse zurückrutschten. Dadurch taten sich mir neue Aspekte und der Charakter der zwei deutlicher auf. Wir hatten sehr viel Spaß und wenn ich daran denke, bin ich froh, dass meine Freundin an diesem Tag fehlte. Denn dadurch bin ich anderen näher gekommen.
17.10.07 19:19


Anderes Deja-vu

Wer ist sie?!
Mein erster Gedanke zwischen der Buchhandlung am Bahnhof und meinem Platz im Zug. Mein Kopf war erfüllt von einer seltsamen Mischung aus Ärger, Trauer und Aufgewühltheit - vielleicht Bewunderung? -, die sich nicht zuordnen ließ und nicht logisch erschien.
Während des kurzen Gesprächs, dem ich im Morawa gelauscht hatte, hatte ich sowohl Empörendes, als auch Unglaubliches, Interessantes, Alltägliches und Bewundernswertes gehört. Wahrscheinlich noch einiges mehr.
Wie konnte mich eine Person so verwirren, so viele unbegreifliche Gefühle in mir auslösen?
"Dafür hatte sie zuweihundert Seiten an ihrem Buch weitergeschrieben!"
Etwas Eigenes, etwas Anderes war sie, zu der die Bezeichnung "Mann" besser passte, eine Frau war sie nicht. Ein großer Körper, Mantel, schwarze Schultasche. War sie wirklich noch Schülerin? Und wie war sie dann in der Schule?
"Sie hatte Christopher Paolini, den Macher von Eragon, übers Internet gekannt. Nein, sie hatten keinen Kontakt mehr. Er hatte ihr gesagt, sie solle auch ein Buch schreiben."
Und deshalb tat sie es?
Ihre Stimme war laut und strotzte bei jedem Wort vor Ironie. Es war der Klang, der es bewirkte, der Ton der Stimme, die ihr eigen war.
Vorhin hatte ich gedacht, sie sprach fremde Leute an - und stumm darum gebeten, von ihr angesprochen zu werden.
"Sie schrieb viel zu viel."
Ich schrieb viel zu wenig.
Das dünne Mädchen, das ich zuerst als Fremde einstufte, war in Wirklichkeit ihre Freundin. Zu ihr passte so jemand überhaupt nicht, eine kleine, zögerliche Maus, die hinter ihr herging. Eine Maus und ein weißes Frettchen.
"Sie konnte es nicht leiden, wenn die Leute sie mit Hohlbein verglichen. Hohlbein hatte auf seinem Nachttisch einen Zettel mit 20 Sätzen darauf liegen, die ihm besonders gut gefielen. In jedem seiner Bücher verwendete er diese 20 Sätze mindestens zwanzigmal. In jedem Buch schlug sich jemand den Hinterkopf an und wurde bewusstlos - in jedem Buch stand angeblich derselbe Satz."
"Ich gehe", sagte ich zu meiner lesenden Freundin und verließ die Buchhandlung in Richtung Bahnsteig. Fluchtartig würde ich sagen.
Ich hielt sie nicht mehr aus.

Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist reiner Zufall und nicht beabsichtigt. (Außerdem ist das kursiv Geschriebene nicht meine eigene Meinung.)

11.10.07 17:44


Dialog

Manchmal erstaunen mich die Ideen der Religionsprofessorin noch immer. Diesmal hieß das Thema Dialog bzw. wir sollten über das reden, was uns bewegt. Wir hockten gemütlich in der Bibliothek, immer zwei gegenüber: Jeder darf sieben Minuten lang reden, ohne dass ihn der andere unterbricht. Dadurch, dass man keine Angst vor der Reaktion des anderen hat, spricht man sich viel freier seine Sorgen und Freuden von der Seele und erwähnt Dinge, die man in einem normalen Gespräch nie anschneiden würde. So kann diese Übung für beide Seiten eine Offenbarung und ein Stückchen Wahrheit sein, die man vorher nicht von dem anderen kannte. (Klar, manche verstanden es einfach nicht, redeten zu wenig oder fanden es unerträglich, einmal nur zuzuhören.)
In einer Partnerschaft oder Freundschaft ist dieses "Gespräch" bestimmt auch sehr hilfreich, um Sorgen und Ängste auszusprechen, vielleicht sollte man darüber sogar länger reden können. ~ Ist als Tipp gemeint.
Die Wirkung habe ich selbst erfahren: Meine Freundin hat mir Dinge erzählt, von denen ich keine Ahnung hatte, und ich habe ihr auch einiges aufgedeckt. Später gaben wir unseren Kommentar zur Rede des anderen ab und sprachen uns aus. So ist für mich einiges klarer geworden.

Heute hat mein Bruder Geburtstag. Er hat sich wahnsinnig über mein Geschenk gefreut und die ganze Zeit gegrinst, was mich ziemlich glücklich gemacht hat.

5.10.07 17:12


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